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Maklerprovision-Rechner 2026

Stand April 2026
Geprueft von Finanzrechner-Redaktion, Redaktion Immobilien|Stand: April 2026|Quellen: § 656c BGB — Maklerprovision Teilung

300.000 € Kaufpreis: Käufer zahlt 3,57% = 10.710 €. Verkäufer zahlt 3,57% = 10.710 €. Gesamt: 21.420 € (7,14%).

Kaufpreis300.000 €
Provision Käufer (3.57%)10.710 €
Provision Verkäufer (3.57%)10.710 €
Provision Netto18.000 €
MwSt (19%)3.420 €
Provision gesamt (brutto)21.420 €
Seit 23.12.2020: Verkäufer zahlt mind. die Hälfte (§ 656c BGB). Käufer zahlt max. 3,57% inkl. MwSt.

Haben Sie beim Immobilienkauf einen Makler genutzt?

Neue Regelung seit 2020

§ 656c BGB (seit 23.12.2020):
  Verkäufer zahlt mind. 50% der Provision

Typisch: 3,57% inkl. MwSt je Seite
  = 3% Netto + 19% MwSt

Gesamtprovision: 7,14% des Kaufpreises

Verhandlungsspielraum möglich

Beispielrechnungen

EingabeErgebnis
300.000 €, hälftigJe Seite: 10.710 €
500.000 €, hälftigJe Seite: 17.850 €
400.000 €, nur KäuferKäufer: 28.560 €

Haeufige Fragen

Seit 23.12.2020 (§ 656c BGB): hälftige Teilung. Typisch je Seite: 3,57% inkl. MwSt (= 3% + 19% MwSt). Gesamtprovision: 7,14% des Kaufpreises. Variiert regional: in manchen Regionen 5,95% oder 6,25%. Vermietung: Bestellerprinzip seit 2015 → Vermieter zahlt Makler (wenn er ihn beauftragt).
Ja, grundsätzlich verhandelbar. Praxis: in Verkäufermärkten (hohe Nachfrage) wenig Verhandlungsspielraum. In Käufermärkten: mehr Spielraum. Tipp: Makler ohne Provision versuchen (Privatkauf direkt vom Eigentümer). Online-Plattformen ohne Makler: ImmobilienScout24 (privat), eBay Kleinanzeigen. Ersparnis: 10.000–20.000 € möglich.
Selbstgenutztes Eigenheim: nicht absetzbar. Vermietung: Maklerprovision als Anschaffungsnebenkosten → aktivierungspflichtig, abschreibbar über Gebäudenutzdauer (AfA 2–2,5%/Jahr). Gewerbliche Nutzung: als Betriebsausgabe absetzbar. Vermieter bei Neuvermietung: Maklergebühr als Werbungskosten (wenn Bestellerprinzip angewandt).
Makler-Leistungen: Bewertung, Exposé, Vermarktung, Besichtigungen, Kaufvertragsbegleitung. Lohnt sich: komplizierte Verkaufssituation (Erbschaft, Gewerbe, Scheidung). Zeitmangel des Verkäufers. Schlechte Marktkenntnisse. Lohnt sich weniger: klarer Privatkauf in gefragtem Markt. Alternativen: Online-Makler (Homeday, McMakler) mit günstigeren Konditionen.

Ohne Gewaehr. Alle Angaben sind unverbindlich und ersetzen keine professionelle Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Der Betreiber ist keine Rechtsanwaltskanzlei, Steuerberatungs- oder Finanzdienstleistungsgesellschaft i.S.d. RDG / StBerG / KWG.

Letzte Aktualisierung: April 2026 | Quellen: § 656c BGB — Maklerprovision Teilung