Rechner Welt

Geburtstermin-Rechner 2026

Stand April 2026
Geprueft von Finanzrechner-Redaktion, Redaktion Familie & Schwangerschaft|Stand: April 2026|Quellen: DGGG – Leitlinie Schwangerschaft und Geburt, G-BA – Mutterschafts-Richtlinien

Geburtstermin berechnen (Naegele): ET = LMP + 280 Tage. Bei Zyklus ≠ 28 Tage: ET ± (Zykluslänge − 28). Beispiel: LMP 15.01.2026, Zyklus 28 T → ET 21.10.2026. Normales Geburtsfenster: ET ± 2 Wochen (SSW 38–42). Nur 5 % kommen exakt am ET.

28 Tage (Standard: 28)

Voraussichtlicher Geburtstermin (ET)

Sonntag, 14. März 2027

Noch 280 Tage (ca. SSW 0)

ET-Fenster (Norm)07.03.202728.03.2027
Ab Frühgeburt (SSW 37)21.02.2027
Berechnet nach Naegele-RegelLMP + 280 Tage
Der ET ist ein Richtwert – nur 5 % aller Babys werden exakt am ET geboren. Maßgeblich ist stets der Ultraschall-basierte Termin Ihrer Gynäkologin/Ihres Gynäkologen.

Wie haben Sie Ihren ET erhalten?

Naegele-Regel – Formel

ET = LMP + 280 Tage + (Zykluslänge − 28 Tage)

Kurzformel: LMP + 1 Jahr − 3 Monate + 7 Tage (nur für 28-Tage-Zyklus)

Normales Geburtsfenster: ET − 14 Tage bis ET + 14 Tage
Frühgeburt: vor SSW 37+0 (vor ET − 21 Tage)

Beispielrechnungen

EingabeErgebnis
LMP 15.01.2026, Zyklus 28 TET 21.10.2026
LMP 01.01.2026, Zyklus 28 TET 07.10.2026
LMP 01.01.2026, Zyklus 35 TET 14.10.2026 (+7 T)
Konzeption 14.01.2026ET 05.11.2026

Haeufige Fragen

Nach der Naegele-Regel: ET = Erster Tag der letzten Periode + 280 Tage (40 Wochen). Für Zyklen ≠ 28 Tage: ET ± (Zykluslänge − 28) Tage. Alternativ: Konzeptionsdatum + 266 Tage (38 Wochen ab Befruchtung). Der offizielle ET wird in Deutschland durch Ultraschall bestätigt und kann vom rechnerischen ET abweichen.
Nur ca. 5 % aller Babys kommen exakt am ET zur Welt. 80 % kommen innerhalb von ±2 Wochen. Normaler Geburtsbereich: SSW 37+0 bis SSW 41+6. Ab SSW 42 gilt die Schwangerschaft als übertragen (Post-term). Einleitung wird ab SSW 41+0 diskutiert, spätestens ab SSW 41+3 empfohlen (DGGG-Leitlinie). Frühgeburt: vor SSW 37+0.
Rechnerischer ET (Naegele): Basis sind Periodenstart + Zykluslänge – schnell und überall nutzbar, aber abhängig von der Genauigkeit des LMP-Datums. Ultraschall-ET: Wird aus der Scheitel-Steiß-Länge (SSL) in SSW 8–12 berechnet. Genauigkeit ±3–5 Tage. Bei Abweichung > 7 Tage ersetzt der Ultraschall-ET den rechnerischen ET als Grundlage für die Mutterschaftsvorsorge.
Standardzyklus 28 Tage: Eisprung und Befruchtung ca. am 14. Zyklustag. Kurzer Zyklus (21 Tage): Eisprung früher → ET 7 Tage früher als mit Standardformel. Langer Zyklus (35 Tage): Eisprung später → ET 7 Tage später. Der Rechner berücksichtigt diese Korrektur automatisch (ET ± (Zykluslänge − 28) Tage).
ET +1 bis +7 Tage: Normal, kein Handlungsbedarf, engmaschige Kontrolle (CTG). ET +7 Tage (SSW 41+0): Leitlinien empfehlen Einleitungsgespräch. ET +10 Tage (SSW 41+3): DGGG empfiehlt Einleitung oder engmaschige Überwachung. ET +14 Tage (SSW 42+0): Einleitung in der Regel spätestens jetzt (Placenta altert). Alle Entscheidungen individuell mit Geburtsmediziner/Hebamme besprechen.

Ohne Gewaehr. Alle Angaben sind unverbindlich und ersetzen keine professionelle Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Der Betreiber ist keine Rechtsanwaltskanzlei, Steuerberatungs- oder Finanzdienstleistungsgesellschaft i.S.d. RDG / StBerG / KWG.

Letzte Aktualisierung: April 2026 | Quellen: DGGG – Leitlinie Schwangerschaft und Geburt, G-BA – Mutterschafts-Richtlinien